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19.04.2007
Folgenschwerer Ausfall für einen Großteil der weltweiten Blackberry Nutzer
In den USA und Kanada ist es am 17.04.2007 zu einem mehr als 10 Stunden andauernden Ausfall des Blackberry-Service mit weltweiten Folgen gekommen. Auch in Europa inklusive Deutschland kam es beim Provider T-Mobile am Donnerstag zu einem mehrstündigen Ausfall des Blackberry-Dienstes, wie das Webportal teltarif.de meldete.
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Der Service ist vor allem bei Business-Kunden und Behörden beliebt und rechtfertigt sein hohes Preisniveau unter Anderem mit einer besonders mit hohen Zuverlässigkeit und Sicherheit. Dieses Image hat jetzt einen Knacks bekommen.
Das Kritische Infrastrukturen wie die Telekommunikation immer wieder ausfallen, ist an sich nichts Neues. Zuletzt sorgte beispielsweise der Orkan Kyrill für einen Ausfall von Handynetzen in Teilen Deutschlands.
e*Message bietet seinen Kunden mit dem Corporate Mobile Security Concept eine kostengünstige Möglichkeit für Unternehmen und Behörden an, sich gegen einen totalen blackout in der Unternehmenskommunikation mit schweren wirtschaftlichen Folgen zu wappnen.
Mehrere Millionen Kunden sind von der Störung des Blackberry-Dienstes betroffen gewesen, unzählige Mails wurden nicht versandt.
Der Ausfall dürfte auch wirtschaftliche Folgen haben.
So entschuldigte sich der Sprecher des Weißen Hauses, Tony Fratto am Morgen bei Reportern dafür, dass er in den letzten Stunden keine Mails beantwortet habe. Grund sei, daß das Weiße Haus über 14 Stunden einen Blackberry-Ausfall gehabt hätte.
Die Geschäftswelt trifft es finanziell härter. So sagt Darren Sukenik, Executive Vice President für Luxusverkäufe bei Prudential Douglas Elliman bei Fox News ganz klar:"Wer im Geschäftsleben nicht innerhalb von anderthalb Stunden auf eine Blackberry mail antwortet, ignoriert sie und läuft Gefahr, daß Geschäft zu verlieren."
Eine Umfrage des Dienstleisters ProfitLine anläßlich der Probleme bei Rest in Motion unter 100 großen IT-Firmen ergab, daß 81% durch den Blackberry Ausfall in ihren Geschäften gestört wurden und lediglich 18,2 % gaben an, daß es für ihren Geschäftsablauf keinen Einfluß hatte.
Die in dieser Zeit aufgelaufenen Mails werden seit der langsamen Wiederherstellung des Dienstes nachgesandt, was zu Verzögerungen und Störungen wegen des Datenstaus bei den Nutzern führt.
Mark Siegel, der Sprecher von AT&T Wireless, dem Unternehmen mit dem größten Blackberry-Kundenstamm sagte, daß die durch den Mailstau bedingten Verzögerungen noch eine Weile anhalten würden.
Ausgelöst wurde der Ausfall durch ein Problem in der Zentrale des Blackberry-Herstellers Research in Motion. Ursache des Ausfalls in Nordamerika war laut Research in Motion ein mißglücktes Update der Blackberry Software in Kombination mit einem Versagen des firmeneignen Backup-Systems. T-Mobile gab keine Ursachen für die über 10stündige Störung des eignen Blackberry-Dienstes an. Auf Nachfrage von teltarif räumte das Unternehmen ein, daß es sich um eine europaweite Störung handele, die nach und nach auch noch weitere Kunden betreffen könne. Das Beispiel aber zeigt, daß auch die Serversysteme ein Risiko für einen Ausfall der Telekommunikation darstellen.
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