e*Broker Maxx-Kunststoffe Anwenderbeispiel
Vom Klassiker zum Newcomer
Seit Mai 2005 werden die Börsenkurse von PP und PE-LLD an der London Metal Exchange notiert. e*Broker und die Zeitschrift "Kunststoffe" reagierten mit einem mobilen Infoservice.
Ende Mai 2005 hat mit der London Metal Exchange (LME) die weltweit größte Börse für Industriemetalle den Handel mit Polypropylen (PP) und Polyethylen-Linear Low Density (PE-LLD) aufgenommen. Was insofern bedeutungsvoll war, als damit die Kunststoffe auch aus Sicht der Finanzmärkte in den gleichen Rang erhoben wurden wie die metallischen Klassiker Aluminium, Kupfer, Nickel, Zink oder Zinn. Und ähnlich wie diese sind auch die polymeren Rohstoffe starken Kursschwankungen ausgesetzt.
e*Broker und die Zeitschrift "Kunststoffe" stellten sich sofort darauf ein: Seit Juli 2005 bieten Sie ein mobiles Service-Tool für die Kunststoffbranche. Es informiert topaktuell, rund um die Uhr und flächendeckend über die Börsennotierungen von PP und PE-LLD. Ein Hauptmarkt von e*Broker ist im Metallbereich zu finden. Daher verwundert es nicht, dass die ersten Kunden auf der Schnittstelle zwischen Metall und Kunststoffe arbeiten und hier die positiven Erfahrungen mit dem Metallhandel auf Kunststoffe übertragen, so z.B. bei der Interseroh Jade-Stahl GmbH, die in der Schrottaufbereitung moderne Recyclingmethoden einsetzt. Mit dem Tool von e*Broker schon länger vertraut, nutzt Michael Arnold, Niederlassungsleiter in Hannover, inzwischen auch die Börsennotierungen der Kunststoffe. Dabei geht es ihm vor allem darum, immer über die aktuellen Preise informiert zu sein, um bei Verhandlungen "nicht über den Tisch gezogen zu werden." Schließlich müssen auch die Kunststoffanteile in den Abfällen optimal kommerzialisiert werden. Arnold: "Die Kurse an der LME sind für uns also eine reine Orientierungshilfe. Wir kaufen oder verkaufen keine Kunststoffkontrakte."
Die Zahl der Nutzer des Metall-Angebots von e*Broker lässt positive Rückschlüsse auf die Akzeptanz in der vergleichbaren Kunststoff-Branche zu. Dabei zeigt sich, dass auch für die Kunststoff-Experten nicht nur die unmittelbaren Kurse ihrer Produkte von Interesse sind, sondern sich das Augenmerk auch auf andere Indizes richtet, so z. B. auf den Ölpreis, der im Metallhandel rund 12 % der Produktionskosten ausmacht und im Bereich Kunststoffe immerhin noch mit 6 % ins Gewicht fällt.
Quelle: e*News 01/2006